Petueltunnel

münchen

petueltunnel

 

Projektlage

B 2R Mittlerer Ring München

 

Bauherr

Stadt München

 

Bauwerkslänge

1.772 m

 

Anzahl Tunnelröhren/Fahrstreifen

2/2, abschnittsweise 3 mit Zu- und Ausfahrten

 

Verkehrsart

Richtungsverkehr

 

Verkehrszusammensetzung

Reiner Kraftfahrzeugverkehr

 

Dimensionierungsgeschwindigkeit

60 km/h

 

 

Betriebszentralen

6

 

Lüftungssystem

Längslüftung

 

Beleuchtungssystem

Adaption: NAH

Durchfahrt: LL mit EVG-dyn.

 

Verkehrsausstattung

Erweiterte Ausstattung mit Anpassung an das innerstädtische Verkehrsnetz

 

Anlagengruppen

4, 5, 6, 7, 8

 

Leistungsphasen

3, 5, 6, 7, 8, 9

 

Fertigstellung

2014

Projektbeschreibung

 

Der zweiröhrige Petueltunnel ist Teil des Mittleren Rings, liegt zirka vier Kilometer nördlich des Münchener Stadtzentrums (Mittlerer Ring Nord), ist von West nach Ost ausgerichtet und wurde im Jahr 2002 dem Verkehr übergeben. Basis der Ertüchtigung und Nachrüstung der betriebstechnischen Ausstattung des Petueltunnels war die Novellierung der RABT im Jahr 2006.

 

Neben den Ein- / Ausfahrtsrampen und den Hauptportalen ist der Tunnel an den Außenwänden, zu Fluchtzwecken im Notfall, zusätzlich mit 2 Notausgängen in der Nord- und 4 Notausgängen in der Südröhre ausgestattet. Des Weiteren befinden sich in der Tunnelmittelwand im Abstand von 60 m Notdurchgänge, um in die gegenüberliegende Tunnelröhre gelangen zu können. In einem Maximalabstand von ca. 600 m sind außerdem Notrufstationen eingerichtet.

 

Das gesamte Bauwerk wird energetisch aus 3 unterirdisch angeordneten Technikzentralen versorgt. Des Weiteren befinden sich 2 Pumpwerke sowie ein Abluftbauwerk am Tunnel.

Abgesehen von einigen Arbeiten in den Betriebsstationen fanden sämtliche Arbeiten im Zuge von Teilsperrungsmaßnahmen bei Nacht statt. Durch parallelen Aufbau der nachzurüstenden Systeme wurde gewährleistet, dass nach jeder Nachtschicht die Funktion der Bestandssysteme gegeben war und am Tage der Tunnel geräumt wieder dem uneingeschränkten  Straßenverkehr freigegeben werden konnte. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde die Lüftungsanlage um Strahlventilatoren, eine Lüftungssensorik sowie um eine Lüftungssteuerung erweitert. Die verkehrstechnischen Einrichtungen einschließlich der Verkehrsdatenerfassung wurden in Teilen erneuert sowie um Tunnelsperranlagen an den Portalen ergänzt. Die Sicherheitseinrichtungen für die Verkehrsteilnehmer, wie Fluchtwegkennzeichnungs- und Orientierungsbeleuchtung sowie Rettungszeichenleuchten, Leiteinrichtungen und Elemente zur visuellen Führung und Lautsprecheranlagen wurden komplett neu installiert.

 

Die bereits im Tunnel vorhandene Brandmeldeanlage sowie die Videoanlage wurden weitgehend  erneuert sowie u.a. durch eine Videobilddetektion ergänzt.

Zur Verbesserung der Betriebssicherheit im Ereignisfall bei Brand bzw. bei Ausfall des öffentlichen Stromversorgungsnetzes wurde die Notbeleuchtung über das USV-Netz eingespeist sowie neue USV-Anlagen mit USV-Verteilerfeldern in den Betriebszentralen errichtet. Das Kabeltrassensystem in Tunnellängsrichtung wurde als E90-Kabelanlge ausgebaut.

Weiterhin wurde die Tunnelbeleuchtungsanlage in den Pannenbuchten ergänzt sowie die Tunnelautomatisierung und des Tunnelleitsystems mit Aufschaltung auf die Leitzentrale der Stadt München erneuert.

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