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Lichtschleusenbeleuchtung

Auch kurze Tunnel und Unterführungen müssen beleuchtet werden. Eine konventionelle Adaptions- und Durchfahrtsbeleuchtung ist für diesen Einsatzbereich jedoch sehr kostenintensiv, da eine hohe Anzahl an Leuchten installiert und unterhalten werden muss. Als wirtschaftlich interessante Alternative wurde deshalb die Lichtschleusenbeleuchtung entwickelt, die mithilfe aufgehellter Hintergründe von Hindernissen in dunklen Tarnzonen die Kontrastwahrnehmung verbessert und den Einsatz von Leuchten minimiert. Bei korrekter Umsetzung können im Vergleich zur konventionellen Tunnelbeleuchtung damit bis zu 40 Prozent der Investitions- und Unterhaltskosten eingespart werden.

Die Lichtschleusenbeleuchtung bietet darüber hinaus Rechtssicherheit im Hinblick auf die Regelwerke und Richtlinien für die Beleuchtung kurzer Tunnel und Unterführungen. Gültigkeit haben hier die DIN-Norm 67524-1:2008-07 "Beleuchtung von Straßentunneln und Unterführungen – Allgemeine Gütemerkmale und Richtwerte" sowie die "Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT)“. Werden deren lichttechnische Vorgaben nicht erfüllt, liegt eine Verletzung der Beleuchtungspflicht des Betreibers vor, die im Schadensfall Amtshaftungsansprüche nach sich ziehen kann. Im Streitfall liegt die Beweislast bei der Kommune, die belegen muss, dass bei Unterschreitung der Anforderungen der Norm bzw. Richtlinie keine Unterschreitung des Sicherheitsstandards vorliegt.

 

Lichtschleusenbeleuchtung - eine wirtschaftliche Alternative für
kurze Tunnel?

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